Sicherheits- und Designkonzept für den Fuhrpark der Werkfeuerwehr des Forschungszentrum Jülich
Wie wird man einer der größten Forschungseinrichtungen Europas mit rund 7.250 Beschäftigten in elf Instituten und 80 Institutsbereichen und einer Breite von Energie über Information bis Bioökonomie optisch gerecht, ohne in die Kleinteiligkeit zu zerfallen – und das noch auf normgerechten Feuerwehrfahrzeugen?
Die Lösung im Kontext des Forschungszentrums Jülich ist ein Rückgriff auf dessen Lageplan. Mit dem See im Mittelpunkt steht dieser im Zentrum der Fahrzeuggestaltung.
Auf diese Weise wird ein Key Visual geschaffen, dass nach Außen in seiner abstrakt anmutenden Formgebung dem Thema Wissenschaft gerecht wird und gleichzeitig in seiner konkreten optischen Funktion einen Anker- und Identifikationspunkt nach Innen schafft: „Wer es erkennt, erkennt es.“
Das gesamte Konzept ist darüber hinaus auf maximale reflektierende Sicherheit ausgelegt: Warnmarkierung in rot-gelb kommt an der Front, am Heck und auf „überstehenden“ Bauteilen wie beispielsweise Außenspiegeln zum Einsatz; die Konturmarkierung ist durchgängig und in Lime ausgeführt; ein regelmäßiges Bodenraster erhöht die Bewegungswahrnehmung und großzügige lime-farbene Flächen schaffen dort, wo es darauf ankommt, so viel fluoreszierend-hochreflektierende Bereiche wie sie die Norm gerade noch zulässt.
Auf diese Weise bleiben die Fahrzeuge der Werkfeuerwehr auch unter schlechten Beleuchtungs- und Witterungsbedingungen weithin sichtbar.