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Abnahme des ersten MTW der Feuerwehr Limburg

Gestern Abend wurde durch die Vertreter der Stadtteile der erste von acht neu beschafften MTWs der Freiwilligen  Feuerwehr Limburg an der Lahn abgenommen und die Freigabe für die Beklebung der insgesamt 8 Fahrzeugen durch design112 erteilt. Amtsleiter Paul Müller von der Stadt Limburg, Stadtbrandinspektor Uwe Zimmermann sowie die Wehrführer und Vertreter waren ausgesprochen zufrieden mit der Qualität der Ausführung und dem Design der neuen MTWs. Das erste Fahrzeug geht an den Stadtteil Limburg-Staffel, die weiteren 7 Mannschaftstransporter für die Feuerwehren werden bis zum 28.01.2010 durch design112 fertig beklebt und am 29.01.2010 offiziell den Feuerwehren übergeben.

Die Beschriftung der Feuerwehrfahrzeuge wurde von design112 in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Limburg erstellt und entsprechend ausgeführt. Bei den MTWs handelt es sich um Ford Transit, welche von der Firma Compoint ausgebaut wurden. Die Beschriftung und Markierung der Feuerwehrfahrzeuge wurde in gewohnter design112 Qualität als Beklebungssatz ausgeführt und dadurch acht komplett identische Fahrzeuge garantiert. Außerdem einen späteren Teilaustausch vereinfacht und stets zu einem gleichbleibenden Ergebnis führt, aber natürlich auch das Schneiden auf dem Fahrzeuglack vermeidet.

Die Schriftzüge Feuerwehr und Hörer 112 wurden in 3M Folie Serie 70 in Schwefelgelb (RAL1016) ausgeführt. Das Streifendesign in weiß und gelb wurde ebenfalls in Beschriftungsfolie 3M Serie 70 erstellt und verklebt.
Die Türbeschriftung „Feuerwehr Kreisstadt Limburg an der Lahn“, der entsprechende Stadtteil sowie die Internetadresse der Feuerwehr ist auch in 3M Folie Serie 70 in Schwefelgelb (RAL1016) ausgeführt. Die Wappen der einzelnen Stadtteile werden im Digitaldruck erstellt und zur Übergabe an die Feuerwehren nachträglich aufgebracht.

Zur Erhöhung der Tages und Nachtsichtbarkeit werden die Fahrzeuge im Heckbereich mit Warnmarkierung in tagesleuchtfarben aus reflexite daybright chevron lime in neongelb gem. DIN 14502-3 – nach der neuen hessischen Empfehlung zur Beschriftung und Markierung von Feuerwehrfahrzeugen markiert. Auf eine Konturmarkierung wurde bei den MTs verzichtet.

In der Bildergalerie erhalten Sie einen guten Eindruck des vorher und nachher sowie der Sichtbarkeit bei Nacht.

Nach dem 29.01.2010 finden Sie hier Bilder der gesamten Fahrzeugflotte.

Konturmarkierung – aber wie?

Fahrzeuge bei Nacht früher erkennen: Ein Mehr an Sicherheit!

Warum Konturmarkierung?
Konturmarkierungen an Fahrzeugen erhöhen deutlich die Sichtbarkeit von Fahrzeugen aus weiter Entfernung. Außerdem ermöglichen Konturmarkierungen im Heckbereich von Fahrzeugen und Anhängern, eine schnellere Identifizierung eines vorausfahrenden Fahrzeugs als Lkw. Dies führe zu einem Potenzial zur Vermeidung von Unfällen zwischen 40 und 97 Prozent, zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung der Europäischen Kommission von 2006, in 35 Ländern – Literaturanalyse.

Heute ist die retroflektierende Konturmarkierung für LKW in vielen Ländern, weltweit schon Vorschrift, in Italien besteht seit 2006 sogar eine Nachrüstpflicht. Als Mitglied der Europäischen Union hat sich Deutschland verpflichtet, die internationalen Regelungen der UN ECE R 104 (Ausführung von retroreflektierenden Markierungen zur Verbesserung der Sichtbarkeit von schweren und langen Fahrzeugen und ihren Anhängern) und der UN ECE R 48, die u. a. die Anbringung von lichttechnischen Einrichtungen an Fahrzeugen regelt, anzuwenden.

Womit Konturmarkieren?
– Ausschließlich mit geprüfter und zugelassener, retroreflektierender Folie der Klasse C mit Prüfzeichen.

– Breite der Konturmarkierung: 50 mm
– Zugelassene Folie erkennen Sie am Prüfzeichen gem. UN ECE R 104, alle 50 cm auf der Folie.
– An den Seiten ist weiße oder gelbe Konturmarkierung zulässig.
– Im Heckbereich ist zusätzlich rote Konturmarkierung zulässig.

Konturmarkierung Pflicht für neue Fahrzeuge

Retroreflektierende Umrissmarkierungen an Lkw sind laut UN ECE R 48 in Deutschland bereits seit Jahren erlaubt. Mit Wirkung vom 10. Oktober 2007 sind sie für alle neuen Typzulassungen von Nutzfahrzeugen über 7,5 t Gesamtgewicht mit mehr als 6,00 Meter Länge (Seite) und mehr als 2,10 Meter Breite (Heck) Pflicht, dies gilt auch für Feuerwehrfahrzeuge.

Wie richtig markieren?

Konturmarkierung – Gesamt
– Markierung der kompletten Fahrzeugkontur an den Seiten und am Heck.
– Der Mindestabstand vom Boden zur unteren Markierung beträgt 250 mm.

– Der Maximalabstand vom Boden zur unteren Markierung darf 1.500 mm nicht überschreiten.

– Der Mindestabstand der Markierung im Heckbereich zu den Bremsleuchten beträgt 200 mm


Teilmarkierung
– Markierung der kompletten Fahrzeuglänge und –breite unten sowie der oberen Ecken in Winkelform, mit einer Mindestlänge von 250 mm je Schenkel.
– Mindestens 80 % der Länge und Breite müssen bei Unterbrechungen markiert sein.
– Der Mindestabstand vom Boden zur unteren Markierung beträgt 250 mm.

– Der Maximalabstand vom Boden zur unteren Markierung darf 1.500 mm nicht überschreiten.

– Der Mindestabstand der Markierung im Heckbereich zu den Bremsleuchten beträgt 200 mm

Linienmarkierung
– Markierung der kompletten Fahrzeuglänge und –breite unten.
– Mindestens 80 % der Länge und Breite müssen bei Unterbrechungen markiert sein.
– Der Mindestabstand vom Boden zur unteren Markierung beträgt 250 mm.

– Der Maximalabstand vom Boden zur unteren Markierung darf 1.500 mm nicht überschreiten.

– Der Mindestabstand der Markierung im Heckbereich zu den Bremsleuchten beträgt 200 mm

Die entsprechenden Materialien finden Sie bei design112 dem Spezialisten für Markierung von Einsatzfahrzeugen.

Neues TSF der Feuerwehr Staudt

design112 hat zusammen mit der Feuerwehr Staudt aus der Verbandsgemeinde im rheinlandpfälzischen Wirges ein individuelles Streifendesign sowie die Markierung für das neue TSF entwickelt. Dabei wurde sich an die „ANFORDERUNGEN AN FEUERWEHRFAHRZEUGE in Rheinland-Pfalz“ orientiert und gehalten.

Die Beschriftung sowie das Design des neuen TSF wurden in gelber, retroreflektierender 3M Folie 580e gem. ECE104 ausgeführt. Dies erhöht die Wahrnehmbarkeit bei Nacht und schlechten Sichtverhältnissen erheblich.
Auf eine Konturmarkierung nach ECE104 wie z.B. reflexite VC104+ wurde bei dem Fahrzeug verzichtet, da es bei Verwendung einer Konturmarkierung zu Farbunterschieden gekommen wäre – daher das gesamte Streifendesign aus retroreflektierender Folie von 3M, die an die Kontur des Fahrzeuges angelehnt ist.

Das Ortswappen bzw. Logo von Staudt wurde ebenfalls in retroreflektierender Folie auf den Aufbau und das Wappen der Gemeinde im Türbereich in das individuelle Streifendesign eingebettet.
Die Schriftzüge Feuerwehr und 112 wurden in 3M Folie Serie 70 aufgebracht und sind farblich dem Untergrund RAL 3000 feuerrot angepasst.

Alle auf dem Fahrzeug verwendeten Materialien finden Sie auch in unserem Katalog zur Selbstmontage.

Sicherheit bei Nacht

Um die Wichtigkeit von retroreflektierender Markierung und Beschriftung bei Nacht zu demonstrieren haben wir den KdoW einmal bei Nacht fotografiert.

Die Bilder sprechen für sich selbst. Dank der eingesetzten gestrichelten Konturmarkierung „reflexite gaps“  – Polizei / Police (90 x 30 mm, Abstand 15 mm) ist das Fahrzeug bei Nacht sehr gut zu erkennen.
Unterstützt wird die Markierung durch die Schriftzüge „Feuerwehr“ sowie die Aufkleber der Türbeschriftung, inkl. Wappen des Landkreises, welche in retro-reflektierender Folie von 3M Serie 580E gem. ECE104 in Rot und Weiß ausgeführt wurden.

Besonders gut lässt sich die Wirkung der Konturmarkierung und der retroreflektierenden Folie bei dem Bild ohne eingeschaltetes Blaulicht erkennen. Das Fahrzeug ist unbeleuchtet und ist trotzdem sehr gut wahrnehmbar. Das DEsign stammt von design112.

HLF 20/16 Feuerwehr Walderbach – BAIWAY

Hier seht Ihr den fertig beschrifteten BAIWAY der Freiwiligen Feuerwehr Walderbach.

Der Aufbau kommt wieder von BAI Deutschland und ist ein HLF20/16 – BAIWAY auf einem Mercedes Benz Atego Fahrgestell.

Das besondere an dem Feuerwehr Fahrzeug der Gemeinde Walderbach ist, dass der komplette Aufbau des Fahrzeuges mit Folie vollverklebt wurde ausser dem Fahrerhaus. (siehe auch  „Erster BAIWAY komplett in Folie beklebt“)

Unserer Grafik hat das Design für das Fahrzeug erstellt und das design112-Folienteam hat das Fahrzeug an einem Tag, in der oben zu sehenden Markierung und Beschriftung ausgeführt.

Das Streifendesign für die Feuerwehr Walderbach wurde in silberner, gegossener Hochleistungsfolie (Avery 800) erstellt.

Die Konturmarkierung ist weiß umlaufend auf dem Aufbau in Avery V-6700e gem. ECE 104.  Damit auch die Sicherheit bei schlechten Sichtverhältnissen gewährleistet ist.

Die Folienschriftzüge Feuerwehr und Hörer 112 sind ebenfalls aus roter, gegossener Hochleistungsfolie gefertigt und wurden über den Rollladen verklebt und fachgerecht eingeschnitten, damit eine lange Lebensdauer garantiert ist.

Das Wappen der Gemeinde Walderbach, wurde ebenfalls durch uns auf unserem 4-Farb-Drucksystem, als UV-stabiler, formgeschnittener Aufkleber ausgeführt.

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