Die vielleicht beste Zusammenfassung der Stellung der Firma design112 im Bereich der Beschriftung und Markierung von Einsatzfahrzeugen stammt aus der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Diese beschrieb das Limburger Unternehmen im November 2021 nicht ohne Bewunderung als »seit Jahren dick im Blaulichtgeschäft« um anschließend unter anderem auf dessen Anteil an der Neugestaltung der Streifenwagen der Polizei in NRW hinzuweisen …

design112 gestaltet also Einsatzfahrzeuge. Die ­Firma tut dies für Auftraggeberinnen und Auftraggeber von Norwegen bis in die Golfregion. Verklebefertige Foliensätze, die so konzipiert sind, dass sie auch von Laien problemlos auf ein Fahrzeug aufgebracht werden können, werden in die ganze Welt verschickt. Der Hauptteil der Kundschaft sitzt allerdings im deutschsprachigen Teil Mitteleuropas: Beschriftungen von ­design112 sind auf Einsatzfahrzeugen von Feuerwehren, Rettungsdiensten und der Polizei flächendeckend in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu sehen. Sie verbessern die Einsatzsicherheit der Gelben Engel vom ADAC oder des Notfallmanagements der Deutschen Bahn. Das Erscheinungsbild sämtlicher Feuerwehr-, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzfahrzeuge in Luxemburg wurde ebenso in Limburg an der Lahn entwickelt, wie das aller Fahrzeuge des Österreichischen Roten Kreuzes sowie großer Berufs- und Werkfeuerwehren in Deutschland.

Es ist die Größe der Unternehmung, die zuerst ins Auge fällt. Seit der zweiten Ausbaustufe 2020 ist in den Hallen auf dem Betriebsgelände genug Platz vorhanden, als dass parallel an 13 Großfahrzeugen und mehreren weiteren Fahrzeugen der PKW- und/oder Transporter-Klasse gearbeitet werden kann. Der kontinuierlich erweiterte Maschinenpark in der Produktion ermöglicht die Herstellung von bis zu 150 kompletten Fahrzeug-Beschriftungssätzen pro Arbeitswoche. Das vierköpfige Kreationsteam kann schon mal 20 oder mehr unterschiedliche Fahrzeuge an einem Tag entwerfen. Im Lager wird seit Beginn der Pandemie konsequent ein Jahresvorrat an Folien vorrätig gehalten, um unabhängig von eventuellen Störungen der Lieferketten zuverlässig Aufträge abwickeln zu können; hunderte von vorproduzierten Ersatzteilen für in Serie hergestellten Beschriftungen – beispielsweise für Polizeifahrzeuge – können noch am Tag des Bestelleingangs verschickt werden.

Modernes Unternehmen

Noch beeindruckender wird es allerdings, wenn man berücksichtigt, dass all das von einem Team von 30 Personen gestemmt wird. Möglich wird das durch die in 30 Jahren angesammelte Menge an Expertenwissen im Bereich der Folierung und Beschriftung von Einsatzfahrzeugen und die fühlbar hohe Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu dieser trägt auch die moderne Unternehmenskultur bei: Duz-Kultur, flache Hierarchien, Team-Events, großzügige voll klimatisierte und auf Arbeitssicherheit ausgerichtete Arbeitsplätze, stets dem aktuellen Stand der Technik entsprechende Arbeitsmittel und ein Projektmanagement, das darauf ausgelegt ist, Reibungsverluste und »Crunch-Times« wenn irgendwie möglich zu vermeiden, zeichnen die Firma von Anfang an aus, genauso wie eine aktive Unterstützung von ehrenamtlichen Engagement der Mitarbeitenden und eine Personalpolitik, die allergrößten Wert darauf legt, dass Neuzugänge auch menschlich ins Team passen.

Die Belegschaft ist entsprechend stolz auf das, was sie leistet. »Es gibt niemanden, der hier arbeitet, bei dem nicht die Mundwinkel nach oben gehen, wenn er auf der Straße ein Auto sieht, das wir gemacht haben«, beschreibt Johanna Marzik – Kommunikationsdesignerin in der Kreation – das Gefühl. Dabei schwingt durchaus mit, dass man nicht nur hervorragende Arbeit abliefert, sondern die auch noch für eine sinnvolle Sache: »Es macht einen Unterschied, ob das eigene Schaffen dazu beiträgt die Sicherheit von Einsatzkräften zu vergrößern oder die Verkaufszahlen eines Schokoriegels.«

Verantwortungsvolles Energiekonzept

Der Wunsch, etwas Sinnvolles tun zu wollen, zieht sich dabei nicht nur durch die Produkte und Dienstleistungen, die design112 anbietet. Selbstredend entspricht das Umweltmanagement der ISO 14001, was auch beständig durch externe Prüfer bescheinigt wird. Auf dem Dach steht zusätzlich eine Photovoltaikanlage, die den Großteil des Stromverbrauchs deckt – Heizung, Klimaanlagen und aufwendige Digitaltechnik inklusive – und, sozusagen nebenbei, noch den Strom für die Ladesäulen auf dem Parkplatz liefert.

Kompromissloser Qualitätsanspruch

Ein weiterer Faktor, der den Aufstieg der Firma vom kleinen Beschriftungsunternehmen zum Marktführer im Bereich der visuellen Kennzeichnung von Einsatzfahrzeugen ermöglicht hat, ist der enorm hohe Anspruch an sich selbst, der sich konsequent durch alle Bereiche zieht. »Wir haben mit Abstand die höchsten Qualitätsstandards der gesamten Branche und waren und sind Vorreiter in Sachen Digitalisierung – sowohl was die Fahrzeuge selbst, als auch was unsere internen Prozesse angeht«, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Dirk Joeres.

Angewantes Know-How

Dieses Selbstverständnis ist die Grundlage für stetige Verbesserungsprozesse im gesamten Betrieb. Gibt es für ein Problem am Markt keine optimale Lösung, wird selbst eine entwickelt: Vom Projektmanagement über die Entwurfserstellung bis hin zur Vorproduktion gibt es kaum eine Software im Unternehmen, die nicht mittels speziell für dessen Belange entwickelten Erweiterungen angepasst wurde oder gleich eine Eigenentwicklung ist. Das interne Qualitätsmanagement lässt man sich zudem regelmäßig vom TÜV-Süd nach ISO 9001 zertifizieren.

Kundenorientierte Innovation

Vom daraus resultierenden Innovationsvorsprung profitieren auch die Kundinnen und Kunden durch exklusive Möglichkeiten. Die Ersatzteilversorgungssysteme sind konkurrenzlos, mit der SF112 wurde eigens eine Folie speziell für die Flächen-Folierung von Einsatzfahrzeugen entwickelt und die umfassende Dokumentation ermöglicht es auch über Jahre und mehrere Fahrzeuggenerationen hinweg, Designlinien konsequent zu halten.

Dass diese Vorteile allen Auf­tragge­berinnen und Auftrag­gebern –
von der Berufsfeuerwehr einer Millionenstadt bis zum DRK-Ortsverein in einem 400-Einwohner-Dorf – zugutekommen, betont Vertriebsleiter Konstantin Staacks, selbst aktiver Feuerwehrmann: »Es gibt keine unwichtigen Kunden. Auf jedem Fahrzeug sitzen später Kameradinnen und Kameraden. So sehen wir das Ganze.«

Es ist genau diese Verbundenheit, die dazu führt, dass in jedem ­einzelnen Projekt neben einem Haufen Erfah­rung, einer Masse Know-how und einer großen Portion Professiona­lität immer auch eine Menge Herzblut steckt. Und dass man das den Fahrzeugen immer ansieht, hat design112 am Ende des Tages »dick ins Blaulichtgeschäft« gebracht und hält die Firma auch dort.