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Neufassung der DIN 14502-3:2022

Präziser, roter, sicherer bei Tag und Nacht

In der aktuellen Neufassung der DIN 14502-3 Feuerwehrfahrzeuge wurde der  Teil 3, der die Farbgebung und Kennzeichnung regelt, umfassend überarbeitet. Zentrales Ziel dieser Überarbeitung ist die Verbesserung der Erkennbarkeit der Fahrzeuge im Straßenverkehr und an der Einsatzstelle. Dabei folgt die Norm zwei Grundsätzen: Ein Feuerwehrfahrzeug muss erstens als solches erkennbar sein und das zweitens möglichst schnell und einfach, auch bei Dunkelheit oder in diffusen Beleuchtungssituationen.

Erkennbarkeit dank klarer Regeln
Feuerwehrfahrzeug müssen als solche gekennzeichnet sein: Der Schriftzug »Feuerwehr« an den Seiten und – sofern ausreichend Fläche zur Verfügung steht – an der Front ist nun obligatorisch. Ausgenommen sind lediglich Kommandowagen und PKW. Was sich zunächst einmal banal anhört, ist eine wichtige Festlegung in Bezug auf die Erkennbarkeit der Fahrzeuge, denn die rote Farbe haben die Feuerwehren nicht exklusiv.

Nichts desto trotz wird auch bei der Dominanz des Rots in der Farbgebung nachgesteuert. Zwar gilt unverändert, dass 75 Prozent der anrechenbaren Flächen auf Front, Seiten und Heck in Rot gehalten sein müssen, die Anrechnungsregeln wurden jedoch konkretisiert. Konnte bisher die Kontrastfarbe ohne Flächenbegrenzung  angerechnet werden, setzt die Neufassung nun eine klare Grenze. Anrechnungen sind zukünftig nur noch bis maximal 25 Prozent zulässig, 50 Prozent jeder Fahrzeugseite müssen dementsprechend zwingend rot sein. Ausnahmen gibt es nur noch für Kontur- und Warnmarkierungen, die zu 100 Prozent auf die Grundfarbe angerechnet werden. Zukünftig sind also alle normgerechten Fahrzeuge so zu gestalten, dass sie vom Betrachter unzweifelhaft als rot wahrgenommen werden.

Die Anrechenbarkeit einer Kontrastfarbe dient dabei nicht primär gestalterischen Zwecken sondern der Verkehrssicherheit. Gerade Fahrzeuge in nicht-fluoreszierenden Farben (feuerrot oder verkehrsrot) gewinnen durch gut eingesetzte Flächen- und Formenkontraste stark an Tagsichtbarkeit.  Aus dem gleichen Grund erfolgte die Regelung zu Warn- und Konturmarkierungen.

Was das alles konkret bedeuten kann, wird mittels Gestaltungsbeispielen im Anhang A verdeutlicht. Diese erläutern auf einen Blick die Zulässigkeit beziehungsweise Nicht-Zulässigkeit einiger exemplarischer Farbverhältnisse.

Nachvollziehbarkeit dank neuem Farbgebungsprotokoll
Allerdings müssen sich die Feuerwehren zukünftig bei der Beurteilung der Farbverhältnisse nicht mehr auf Beispielillustrationen oder »Pi mal Daumen plus Erfahrungswert« verlassen, sondern erhalten vom ausführenden Auftragnehmer ein Farbgebungsprotokoll, das diese detailliert auflistet und bestätigt. Ebenfalls im Farbgebungsprotokoll ist die Zulässigkeit der verwendeten Materialien sowie evtl. in den Fahrzeugpapieren zu machenden Eintragungen festzuhalten. Das Protokoll wird den Feuerwehren die Abnahme, Prüfung und Zulassung der Fahrzeuge deutlich vereinfachen.

design112 bietet ab dem ersten Tag der neuen DIN seinen Kunden ein Farbgebungsprotokoll gem. DIN 14502-3 an und weist bereits in der Gestaltungsphase auf mögliche Abweichungen von der Norm hin.

Haltbarkeit dank hoher Anforderungen
Da Folien zudem im Vergleich zur Lackierung oder vergleichbaren Verfahren eine begrenzte Haltbarkeit aufweisen, muss eine ausreichende UV-Beständigkeit entsprechend den Herstellangaben gegeben sein. Als Mindestanforderungen an die UV-Beständigkeit gelten für nicht-fluoreszierende Folien fünf Jahre und für fluoreszierende Folien drei Jahre.

Alle von design112 für die Beklebung von Feuerwehrfahrzeugen eingesetzten Folien erfüllen beziehungsweise übererfüllen die Vorgaben der DIN.

Darüber hinaus regelt die Norm nicht nur, welche Materialien zulässig, sondern auch wie diese zu handhaben sind. Folien müssen nun immer auf einen vorhandenen Korrosionsschutz aufgebracht werden. Aus Gründen der Haltbarkeit und der Verarbeitung darf die Foliendicke 0,1 mm nicht unterschreiten. Folien sollten in der Regel nicht über Ecken, Kanten und Sicken geklebt werden. Ein Zuschneiden von Folien jeglicher Art auf dem Folienuntergrund ist nicht zulässig.

design112 erfüllt seit jeher diesen Standard in der Beschriftungsbranche

Sicherheit dank reflektierender Flächen

Heck-Warnmarkierungen sind mit der neuen DIN für alle Feuerwehreinsatzfahrzeuge und Abrollbehälter erforderlich. Zusätzlich ist eine Markierung der Front mit Warnmarkierung nun möglich.

Zusätzlich müssen alle Feuerwehrfahrzeuge als Einsatzfahrzeuge mit Konturmarkierungen ausgestattet sein, die in der Ausführung grundsätzlich den Vorgaben der ECE R 104 entsprechen.

Allerdings wurden auch Ausnahmen von der ECE R 104 definiert, wie der Einsatz von Linienmarkierung in Gap-Form (ohne Kennzeichnung des Materials) für Pkw, Transporter und Abrollbehälter sowie die Reduzierung der Breite der Konturmarkierung bei technischen Erfordernissen. Auch die Linien- und Konturmarkierung in fluoreszierend gelb (lime) ist bei der Verwendung der entsprechenden Warnmarkierung am Heck nun vorgesehen sowie auch von weißer Konturmarkierung im Heckbereich, wenn das Fahrzeug mit einer der beiden zulässigen, weißen Warnmarkierung beklebt ist.

Zulassungsfähigkeit dank eigener Kennzeichnung
Die ausführliche Definition der Materialeigenschaften von Warn- und Konturmarkierung im Anhang B der Norm sorgen weiterhin dafür, dass die zulässigen Materialien nun mit dem Verweis auf die DIN 14502-3 gekennzeichnet werden können. Dies vermeidet Rückfragen der Prüfer bei der Abnahme oder Problemen bei der Zulassung bei nicht vorhandenen Prüfzeichen.

Die zulässigen Materialien und Beklebungen von design112 sind ab sofort alle mit dem Aufdruck »gem. DIN 14502-3« versehen.

Zulässige Grund- und Kontrastfarben

Grundfarben:

  • RAL 3000 (feuerrot)
  • RAL 3020 (verkehrsrot)
  • RAL 3026 (leuchthellrot)
  • RAL 3024 (leuchtrot)

Kontrastfarben:

  • RAL 9010 (reinweiß)
  • RAL 1016 (schwefelgelb)
  • RAL 1026 (leuchtgelb)

Anrechenbare Flächen – es wird roter
Als anrechenbare Flächen gelten alle sichtbaren Front-, Heck- und Seitenflächen der Karosserie bzw. des Aufbaus, Verblendungen z. B. des Leitersatzes von Hubrettungsfahrzeugen, einschließlich Bord- und Ladebordwände bei geschlossenem Fahrzeug. Anbauteile wie Fenster,  Rollläden, Stoßstangen, Radläufe,  Stoßleisten sowie alle nicht lackier-/beklebbaren Teile, werden in die Flächenberechnung mit aufgenommen, wenn sie der Grundfarbe entsprechen. Andernfalls fließen sie nicht in die Flächenberechnung mit ein. Ist also beispielsweise ein Rollladen rot lackiert oder foliert, wird er der Grundfläche zugerechnet, ist er Natur-/Alufarben wird die Fläche nicht berücksichtigt.

Basislackierung
Erfolgt die Beklebung auf einer lackierten Fläche, muss die Basisfarbe in Reinweiß RAL 9010 oder in einer vergleichbaren Farbe der Serienlackierung ausgeführt sein. Im Ausnahmefall sind bei Fahrzeugen bis 3,5 t zGM zudem Basisfarben der Serienlackierung in silberfarben zulässig.

Zulässige Warnmarkierungen
Folgende Farbausführungen für Warnmarkierungen sind normkonform:

  • abwechselnd in den Farben Rot (retroreflektierend) und fluoreszierend Gelb (retroreflektierend)
  • abwechselnd in den Farben Rot (retroreflektierend) und Weiß (retroreflektierend)
  • abwechselnd in den Farben Rot (fluoreszierend oder fluoreszierend und retroreflektierend) und Weiß (retroreflektierend).

Ausnahmegenehmigungen
Er werden in der Norm Anforderungen an die Außenfarbgebung und besondere Kennzeichnung von Feuerwehrfahrzeugen festgelegt, zu denen es eine Ausnahmegenehmigung der entsprechenden Bundesländer bedarf. Da es sich bei den besonderen Kennzeichnungen teils um lichttechnische Einrichtungen, wie z. B. reflektierende Folien, Tagesleuchtfarben handelt für die eine Ausnahmegenehmigung der Straßenverkehrsbehörde von § 49a, Absatz 1, Satz 1 der StVZO erforderlich ist.
Bitte beachten Sie in jedem Fall zusätzlich die in Ihrem Bundesland gültigen Ausnahmegenehmigungen.

Ausnahmegenehmigungen von § 49a, Absatz 1, Satz 1 der StVZO (lichttechnische Einrichtungen).

© Diese Ausarbeitung unterliegt dem Urheberrecht. Sie entstammt dem geistigen Eigentum der Firma design112 GmbH. Jegliche Weiternutzung, Weitergabe oder andere als die reine private Eigenverwendung sind ausdrücklich nicht gestattet und werden zivil- und ggf. strafrechtlich verfolgt. design112 GmbH, Copyright 2022.  

Neue DLK für die Feuerwehr Bessenbach

Die Feuerwehr Bessenbach beschaffte kürzlich eine neue DLK 23/12 auf Basis eines Mercedes-Benz Atego und Aufbau von Magirus.

Die Designbeklebung sowie alle Schriftzüge wurden individuell angepasst und digital vorproduziert, so dass am Fahrzeug selbst lediglich die Montage der Folien erfolgte. In gewohnter design112 Qualität wird konsequent auf das sonst übliche Schneiden der Folien auf dem Fahrzeuglack verzichtet. Dies ermöglicht eine Bestellung einzelner Beschriftungselemente bei einem Schaden.

Zur Steigerung der Sichtbarkeit bei Nacht und bei widrigen Sichtverhältnissen wurde das Fahrzeug mit Konturmarkierung und Heckkontrastbeklebung ausgestattet.
Dies sorgt für eine Erhöhung der passiven Sicherheit für Einsatzkräfte und aller Verkehrsteilnehmer.

Für die Beklebung des Einsatzfahrzeuges kamen die nachfolgenden Folien zum Einsatz.

Design/Beschriftung: Passgenau, vorgefertigte Schriftzüge

  • Fluoreszierende-Hochreflektierende Folie, ORALITE, VC612 Flexibright-112 lime
  • Retroreflektierende Folie gem. ECE104R, ORALITE, 5600E-030 rot

Konturmarkierung: Original design112 Konturmarkierungsssatz

  • design112 Quadrat Flexi-Gaps 50 x 50 mm mit fluoreszierenden/retroreflektierenden Folienstreifen im Farbton Lime

Warnmarkierung: Original design112 Heck-Warnmarkierungssatz

  • Warnmarkierung, design112, Heck-Warnmarkierungssatz, rot/gelb

Wir bedanken uns recht herzlich für den Auftrag und das Vertrauen in unsere Arbeit und wünschen allzeit wenige, wenn aber sichere Einsätze.

Feuerwehr Essen: Neues Sicherheits- und Fuhrpark-Design

Bei Tag bereits ein Hingucker, bei Nacht einfach nur spektakulär und zu jeder Zeit mit extrem hohen Wiedererkennungswert ausgestattet: Ein doppeltes Verlaufsraster und ein großes einfarbiges Stadtwappen prägen die Optik der künftigen Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst in Essen; Raster und seitliche Konturmarkierung werden dabei aus der Quadratform des Essener Stadtlogos zusammengesetzt, was zusätzlich die Identität betont.

Die Grundfarbe der Feuerwehrfahrzeuge ist klassisch in Verkehrsrot (RAL 3020) und alle Schriftzüge, Sicherheits- und Designelemente sind in der Kontrastfarbe weiß gehalten.
Dabei unterstützt das weiße retroflektierende Design zusammen mit der Konturmarkierung sowie der Warnmarkierung an Front und Heck die Sicherheit der Einsatzkräfte und aller Verkehrsteilnehmer.

Die Ausführung der Beschriftung und Markierung erfolgte in gewohnter design112 Qualität ausnahmslos mittels passgenau vorgefertigter Folienelemente mit gerundeten Ecken. Dies sorgt für maximale Haltbarkeit und Langlebigkeit der Folienteile.

Bei der Ausführung griffen wir ausschließlich auf Qualitätsprodukte aus dem Hause ORAFOL zurück. Für die Designbeklebung sowie die Schriftzüge fiel die Wahl auf das retroreflektierende Folienmaterial Oralite 5600E gem. ECE 104 R.

Die Konturmarkierung, ebenfalls gemäß ECE 104 R, erfolgte seitlich mittels Quadrat-Gaps im Format 50 x 50 mm aus dem hochreflektierenden Konturmarkierungsmaterial Oralite VC104+in weiß. Am Heck führten wir die Konturmarkierung in durchgehender Form aus Oralite VC104+ in rot aus.

Für die Warnmarkierung an Front und Heck kamen original design112 Heck-/Front-Warnmarkierungssätze in Rot/Weiß gemäß DIN 30710 zum Einsatz. Hergestellt wurden diese aus der design112 Warnmarkierung Oralite 5921 M. Für die zusätzliche Sichtbarkeit und Sicherheit der Fahrzeuge werden auch die Rollläden der heckseitigen Geräteräume mit einem Warnmarkierungssatz markiert.

Eine Dachbeschriftung gem. DIN 14035 sowie diverse, einheitliche Kleinbeschriftungen runden das Gesamtpakte ab und sorgen für Einheitlichkeit und Modernität im Fuhrpark der Feuerwehr Essen.

An dieser Stelle bedanken wir uns recht herzlich bei dem gesamten Projektteam der Feuerwehr Essen für die angenehme und konstruktive Zusammenarbeit während des gesamten Entwicklungsprozesses des neuen Design- und Sicherheitskonzeptes. Wir wünschen allzeit wenige, jedoch stets sichere, Einsätze.

Neue RTW für die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr

Die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr beschaffte drei RTW auf Basis eines Mercedes Benz Sprinter und Aufbau von WAS – Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeuge.

Unsere design112 Folierungsprofis realisierten, für die in reinweiß angelieferte Fahrzeuge, einen passgenau vorgefertigten design112 Flächen-Folierungssatz. Hierzu wurden die Fahrzeuge vorab aufwendig dreidimensional digitalisiert und alle Folienelemente passgenau und computergestützt vorproduziert, was eine perfekte Ersatzteilversorgung im Schadenfall ermöglicht.

Die Designbeklebung sowie alle Schriftzüge wurden individuell angepasst und digital vorproduziert, so dass an den Fahrzeugen selbst lediglich die Montage der Folien erfolgte. In gewohnter design112 Qualität wird konsequent auf das sonst übliche Schneiden der Folien auf dem Fahrzeuglack verzichtet.

Zur Steigerung der Sichtbarkeit bei Nacht und bei widrigen Sichtverhältnissen wurden die Fahrzeuge mit Konturmarkierung und Heck-kontrastbeklebung ausgestattet.
Dies sorgt für eine Erhöhung der passiven Sicherheit für Einsatzkräfte und aller Verkehrsteilnehmer.

Für die Beklebung der Rettungswagen kamen die nachfolgenden Folien zum Einsatz.

Flächen-Folierung: Original design112 Flächen-Folierungssatz

  • Fluoreszierende Folie, ORACAL®, 7710-039 tagesleuchtrot (RAL 3026)

Design/Beschriftung: Passgenau, vorgefertigte Schriftzüge

  • Retroreflektierende Folie gem. ECE104R, 3M, 580E-81 zitronengelb

Konturmarkierung: Original design112 Konturmarkierungsssatz

Warnmarkierung: Original design112 Heck-Warnmarkierungssatz

  • Warnmarkierung, design112, Heck-Warnmarkierungssatz, hochreflektierend weiß

Wir bedanken uns recht herzlich für den Auftrag und das Vertrauen in unsere Arbeit und wünschen allzeit wenige, wenn aber sichere Einsätze.

Erfolgreicher Workshop zum Thema Beschriftung und Markierung von Einsatzfahrzeugen bei design112

Im September 2021 fand, nach einer längeren pandemiebedingten Pause, erneut ein Workshop zum Thema (Selbst-)Beschriftung und Markierung von Einsatzfahrzeugen an unserem Standort in Limburg an der Lahn statt. Zwanzig Teilnehmer von Berufsfeuerwehren, freiwilligen Feuerwehren und Rettungsdiensten aus ganz Deutschland sowie Teilnehmer aus Luxemburg und Tschechien nahmen an dem eintägigen Workshop in unseren Firmenräumen teil.

Nach einer Begrüßungsrunde am Morgen mit Bekanntgabe des Tagesablaufs und Hinweis auf das geltende Hygienekonzept startet der theoretische Teil mit nachfolgenden Themen:

  • Grundkenntnisse der DIN 14502-3 in der aktuellen Fassung
  • Ausblick auf die Neufassung der DIN 14502-3
  • Umsetzung und Anwendung der Ausnahmegenehmigungen der einzelnen Bundesländer
  • Materialkunde Beschriftungs- und Markierungsmaterial

Auch wurden in diesem Teil viele Fragen der Teilnehmer zu Zulässigkeiten beantwortet und welche Vorschriften im konkreten Einzelfall zu beachten sind. Der Vormittag endete mit der Vorführung der Verarbeitung eines original design112 Heck-Warnmarkierungssatzes.

Nach einer Mittagspause starteten die Teilnehmer gestärkt in den nun praktischen Teil. An vier verschiedenen Stationen galt es nun das in der Theorie erlangte Wissen in die Praxis umzusetzen.

Station 1 | Verkleben von Schriftzügen

An dieser Station erlernten die Teilnehmer das richtige Verkleben von Folienschriftzügen auf verschiedenen Untergründen und in unterschiedlichen Verfahren unter fachkundiger Anleitung. Auch das Entschriften, sprich das Entfernen von Folien, wurde an dieser Station mittels verschiedener Hilfsmittel und Handwerkszeugen vermittelt.

Station 2 | Verkleben von Kontur- und Warnmarkierung

Der richtige Umgang mit Kontur- und Warnmarkierungsmaterialien wurde an dieser Station demonstriert und konnte von den Teilnehmern ausgiebig ausprobiert werden. Neben dem Zuschnitt der Markierungsmaterialien, das fachgerechte Runden der Ecken sowie die verschiedenen Montagemöglichkeiten wurden auch die in der Theorie vermittelten Vorschriften am realen Objekt demonstriert. Auch an dieser Station stand selbstverständlich ein fachkundiger Mitarbeiter Rede und Antwort und vermittelte die Grundfertigkeiten.

Station 3 | Verkleben von Flächen-Folierungssätze sowie Fahrzeugvollfolierungen

Die schnelle Umfärbung von Einsatzfahrzeugen mittels passgenau vorgefertigter Flächen-Folierungssätze wurde an dieser Station vermittelt. Die Teilnehmer konnten auch hier unter professioneller Anleitung passgenaue Folienelemente auf ein Fahrzeug aufbringen und die Besonderheiten der Flächen-Folierung erlenen.

Auch die Fahrzeugvollfolierung, das sogenannte Wrappen, wurde an dieser Station demonstriert und konnte von den Teilnehmern ausprobiert werden.

Station 4 | Einblicke in Grafik und Produktion

Mit einem Rundgang durch das Unternehmen und einer Präsentation unserer Kreation und Produktion wurde vermittelt, wie der Prozess einer Fahrzeugbeschriftung erfolgt. Von der ersten Idee, über die Entwurfserstellung bis hin zur Produktionsdatenerstellung und der eigentlichen Produktion konnten die Teilnehmer den Prozess verfolgen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für das Interesse und die vielen Fragen – auch uns hat der Tag wahnsinnig Spaß gemacht. Wir hoffen, ihr alle konntet wertvolle Tipps und Tricks mit nach Hause nehmen. Auch bedanken wir uns für euer Feedback. Eure Wünsche und Anregungen nehmen wir gerne für zukünftige Veranstaltungen mit auf.

Für alle die nicht dabei sein konnten – nicht traurig sein. Auch im kommenden Jahr bieten wir wieder Termine an. Diese veröffentlichen wir zeitnah auf unserer Webseite.

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